PAS-Coaching für entfremdete Eltern, deutschlandweit

Donnerstag, 18. Februar 2021

"Aber da muss das Jugendamt doch was tun!" - 10 gut gemeinte Sätze, die nicht helfen.

10 Sätze, die Sie im Gespräch mit einem entfremdeten Elternteil vermeiden sollten (und warum).

In diesem Artikel werde ich Ihnen 10 Sätze vorstellen, die Sie sicherlich kennen. Und zwar unabhängig davon, ob sie selbst ein entfremdeter Elternteil sind (und bei Sätzen dieser Art nur die Augen rollen respektive die Fäuste ballen können), oder ob Sie ein Freund, Bekannter, Nachbar eines solchen Elternteils sind und somit jemand, der/die es gut meint. 
In diesem Artikel möchte ich Ihnen zum einen ans Herz legen, die nachfolgenden Sätze gar nicht zu verwenden, weil sie dem entfremdeten Elternteilen a) nicht helfen, b) das Gefühl der Hilflosigkeit nur verstärken c) irgendwann nur noch den letzten Nerv rauben. Jeweils inklusive einer knappen Erläuterung.

Ich möchte Ihnen zum anderen einen simplen Impuls geben, was sie stattdessen sagen oder tun können, um den entfremdeten Elternteil und sein Kind oder Kinder wirklich zu unterstützen.

Montag, 8. Februar 2021

Eltern-Kind-Entfremdung mal anders - wenn Pflegeeltern entfremden.

Von der Entfremdung durch die Pflegefamilie, von der Rolle der Jugendämter, vom glücklichen Zufall und davon, was er verändern kann.

Vor einigen Wochen wurde von mir der Artikel mit dem Titel: "Ich entfremde, also bin ich" veröffentlicht. Darin nannte ich die Vermutung, dass die Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation) nicht zwingend das Ergebnis einer hochstrittigen Trennung sein muss, sondern ihren Ursprung auch in der eigenen Psyche und Lebensgeschichte der jeweiligen Person haben kann. Der Streit dient dabei lediglich als Auslöser.

In Anlehnung daran berichte ich heute über eine Mutter, deren Tochter von der Pflegefamilie (genau genommen: von der Pflegemutter) von ihr entfremdet wurde. Die entfremdende Person ist weder mit dem Kind verwandt, noch war sie die Partnerin der Mutter, die beiden Frauen kannten einander bis dato nicht. Keine schmerzhafte Trennung, kein Groll, kein Hass = keine Entfremdung - müsste an dieser Stelle die einfache und logische Form lauten. Und dennoch hat etwas die Pflegemutter dazu verleitet, das Kind soweit zu indoktrinieren und zu manipulieren - und es sogar zu bedrohen, dass es schließlich den Kontakt zu seiner leiblichen Mutter vollständig verweigerte.

Gleichzeitig wird aus dem nachfolgenden Artikel ersichtlich, dass auch diese Entfremdung - wie so viele andere - hätte verhindert werden können, wenn das zuständige Jugendamt rechtzeitig und angemessen reagiert hätte.

Montag, 1. Februar 2021

"Das Kind wird zur lebendigen Waffe, es dem Ex-Partner so richtig zu zeigen" - Interview mit einer als Kind entfremdeten Erwachsenen.

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"In einem Rosenkrieg, in dem mit Entfremdung
gearbeitet wird, sind alle Verlierer, ganz
besonders die Kinder".

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Eine als Kind durch Eltern-Kind-Entfremdung (Parental Alienation PAS) betroffene Erwachsene im Interview.

Zu Beginn des Jahres wurde von mir ein Interview mit einem entfremdeten Elternteil durchgeführt, dem seine Kooperation zur Falle wurde und der seitdem konsequent und mit stillschweigender Zustimmung der Entscheidungsträger aus dem Leben seines Kindes ausgeschlossen wird. Das Interview finden Sie hier.

Die Pallette an Reaktionen in diversen Social Media war ein representatives Abbild der aktuellen Meinungen zum Thema PAS: Von tiefer Betroffenheit, über Schilderung der eigenen Erfahrungsberichte, bis hin zur wutbürgerlichen Bekundungen, Eltern-Kind-Entfremdung sei (sinngemäß) lediglich eine Hirnflatulenz der in ihrer Ehre verletzten testosterongesteuerten Halbaffen.

Dem Beispiel des Papa Mama Auch e.V. folgend, die in ihrem Zustandsbericht zur Lage im Familienrecht 2020/2021 auch mittlerweile erwachsene Betroffene haben zu Wort kommen lassen (zur Besprechung des Berichts in meinem Blog geht es hier, zum Bericht selbst: hier), beschloss ich, selbst ein ausführliches Interview mit einer mittlerweile erwachsenen Person, die einst ein entfremdetes Kind war, durchzuführen.

Samstag, 23. Januar 2021

Befangenheit - Der Verfahrensbeistand als zweiter Anwalt eines Elternteils.

Befangenheit eines Verfahrensbeistands.

Zunächst einmal die gute Nachricht: Es gibt sie. Die aufrichtig um das Wohl der Kinder besorgte und aktiv dafür tätigen Verfahrensbeistände. Häufig berichten mir Elternteile über Kindesanwältinnen und Kindesanwälte (so die umgangssprachliche Bezeichnung der Verfahrensbeistände), die tatsächlich darum bemüht sind, vor Gericht im Sinne der Kinder zu (ver-)handeln und im Gerichtssaal das Kind gewissenhaft zu vertreten.

Viel öfter jedoch wird mir über Verfahrensbeistände berichtet, die de facto nur als zweiter Anwalt oder Anwältin eines Elternteils agieren – verbissen, agressiv, rücksichtslos. Vor allem ohne Rücksicht auf das Kind, das im Falle von Befangenheit eben ohne Beistand ist. 

Die Befangenheit der Verfahrensbeistände hat zahlreiche Facetten und kann auch schon mal die Form eines hinterhältig geführten psychologischen Krieges gegen einen Elternteil annehmen – so, dass dieser Elternteil irgendwann die eigene Wahrnehmung anzweifelt bzw. irgendwann das Gefühl hat, den Verstand zu verlieren.
In diesem Artikel finden Sie einige Informationen und eine Checkliste mit Impulsen zur Erkennung der Befangenheit eines Verfahrensbeistandes.